Chronik

Gründung der Stiftung “Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen”.
Das erste Stiftungskapital beträgt 250 Mio. DM. Getragen vom Bund (40%), der pharmazeutischen Industrie (36,3%), den Blutspendediensten des DRK (3,7%) und den Bundesländern (20%). HIV-Infizierte erhalten eine monatliche Zahlung von 1.500 DM, an AIDS erkrankte bekommen 3.000 DM.
Die Stiftung wurde durch das HIV-Hilfegesetz – HIVHG ins Leben gerufen.
Es wird davon ausgegangen, dass alle Anspruchsberechtigten bis 2010 gestorben sind.

Einführung der Hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) in 1996
In der Hochaktiven Antiretroviralen Therapie wird der HIV-Patient mit einer Kombination aus drei (oder vier) antiretroviralen Wirkstoffen behandelt; meistens werden Arzneistoffe aus unterschiedlichen Wirkstoffklassen kombiniert. Die Anzahl der Viren sinkt von teilweise 1,5 Millionen pro Milliliter Blut auf nicht mehr nachweisbare Werte. Die Lebenserwartung von Patienten der Kombinations-Therapie gleicht sich nach und nach der normalen Lebenserwartung an. Das New York Times Magazine betont in einem Artikel im November 1996 mit dem Titel “The End of AIDS: The Twilight of an Epidemic” die Hoffnungen, die mit den neuen Proteasehemmern verbunden sind.

Neue Prognose des Robert Koch-Instituts
Das Robert Koch-Institut geht in 1999 davon aus, dass alle Anspruchsberechtigten bis 2017 gestorben sind.

Weitere Zustiftung beschlossen
Das Bundesministeriums für Gesundheit hat sich zusammen mit den anderen Stiftern entschlossen, eine weitere Zustiftung vorzunehmen. Insgesamt sind der Stiftung in den
Jahren 2004 bis 2007 weitere 65,92 Mio. € zugeflossen. Es wird davon ausgegangen, dass alle Anspruchsberechtigten voraussichtlich bis 2017 gestorben sind.
 Die pharmazeutischen Unternehmen und die Blutspendedienste des Deutschen Roten
Kreuzes (DRK) haben ihren nochmaligen Beitrag von der Zusicherung des 
Bundesministeriums für Gesundheit abhängig gemacht, nicht noch einmal für die 
Bereitstellung weiterer Mittel in Anspruch genommen zu werden.

  1. Häufung seltener Erkrankungen bei homosexuellen Männern
  2. Das große Sterben beginnt
  3. Erste Bemühungen für eine Entschädigungsregelung
  4. Das Programm “Humanitäre Soforthilfe”
  5. Gründung der Stiftung “Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen”.
  6. Ergebnis der Verhandlungen des Bundesministeriums für Gesundheit mit den Geldgebern vom 23.02.2010
  7. Gründung des Netzwerkes Robin Blood
  8. Artikel auf einer Seite lesen

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