Privat: Die Opfer der Gesundheitsskandale veranstalten die Erste Pharmaopfer-Konferenz 2013 in Berlin

Published April 22, 2012

Die Opfer der Gesundheitsskandale veranstalten die Erste Pharmaopfer-Konferenz 2013 in Berlin

Was den Contergan-Skandal, den Blut-AIDS-Skandal, den Duogynon-Skandal und den Yasmin-Skandal verbindet:

Gemeinsam sind die skandalösen Umstände, die es zugelassen haben, dass Tausende ihrer Gesundheit beraubt worden sind und ebenso viele an den Folgen der Medikamenteneinnahme gestorben sind.

Gemeinsam ist, dass den Opfern dieser Katastrophen per Gesetz unüberwindbare Hürden in den Weg gelegt werden, wenn sie eine angemessene Entschädigung für den ihnen zugefügten Schaden einfordern.

Gemeinsam ist der jahrelange Einsatz aller Geschädigten für eine gerechte Entschädigung.

Nachdem mehrere Rechtsanwälte beauftragt wurden, die Möglichkeiten der Entschädigung bei Schädigungen durch Medikamente zu prüfen, kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Gesetzgebung einen Anspruch auf Entschädigung zwar vorsieht, die Rechtsprechung aber diesen Anspruch ad absurdum führt.

Das bedeutet, dass Entschädigungen, wenn sie denn überhaupt gezahlt werden, den notwendigen Bedarf der Geschädigten nicht decken.

Deshalb werden die Opfer der Gesundheitsskandale gemeinsam die Erste Pharmaopfer-Konferenz 2013 in Berlin abhalten.

Ein Ziel ist die Ausarbeitung von Gesetzesvorschlägen, um die verschiedenen Sondergesetze (Conterganstiftungsgesetz und HIV-Hilfegesetz) in das bestehende Arzneimittelhaftungsgesetz zu überführen.

Pharmakonzerne müssen volle Verantwortung für ihre Produkte übernehmen.

Dazu muss der Gesetzgeber den Verbraucherschutz an erste Stelle setzen und die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen, damit Ansprüche auf Entschädigung nicht mehr nur auf dem Papier bestehen, sondern auch tatsächlich durchgesetzt werden.

Es gilt, dem Wirtschaftsstandort Deutschland ein Gütesiegel “Pharma in Verantwortung” hinzuzufügen.

Andreas Bemeleit und die Überlebenden des Blut-Aids-Skandals im Netzwerk Robin Blood
http://www.robinblood.org

Sabine Schulze und Cornelia Michel, Geschädigte durch Contergan
http://www.conter21.de

Unsere Kooperationspartner sind:

Andre Sommer, vorgeburtliche Schädigungen durch hormonhaltigen Schwangerschaftstest mit Duogynon
http://www.duogynonopfer.de

Phillip Mimkes, Coordination gegen BAYER-Gefahren
http://www.cbgnetwork.org

Rechtsanwalt Harro Schultze, Köln

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Andreas Bemeleit, andreas@bemeleit.de, Telefon 040/725 44 990
Sabine Schulze, sabine.schulze@conter21.de, Telefon 040/430 3082

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